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KARLSRUHER ANZEIGER

KARLSRUHER ANZEIGER SEIT 1983

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Ausgabe 42 | 18.10.2019

35. Jahrgang

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Diskussion im Radlerforum über aktuelle Radverkerkehrsmaßnah-

men und Planungen

"Wir sind Deutschlands Fahrradhauptstadt. Wir sollten den ersten Platz

nutzen, um den Vorsprung weiter auszubauen", betonte Bürgermeister

Daniel Fluhrer im jüngsten Radlerforum. Der strategische Überbau soll

mit einem neuen BYPAD-Audit (Bicycle Policy Audit) neu justiert wer-

den, erfuhr das Expertenforum. Am Freitag (11. Oktober) befasste dieses

sich im Karlsruher Rathaus unter Leitung von Bürgermeister Daniel

Fluhrer mit aktuellen Themen der Radverkehrspolitik.

Neuer Aktionsplan über BYPAD-Verfahren

Anders als beim ersten Beteiligungs- und Zertifizierungsverfahren im

Jahr 2005, als Karlsruhe mit dem BYPAD-Verfahren die Radverkehrs-

förderung erstmals mit dem 20-Punkte-Programm gezielt in Schwung

bringen wollte, können die Radakteure 14 Jahre später auf eine Stadt

schauen, in der "die Radstadt Karlsruhe Top bleiben will". Mit dem BY-

PAD-Audit soll das Leitbild "Radverkehr als System" mit konkreten

Maßnahmen und Zielen für die nächsten zehn bis 15 Jahre unterfüttert

werden. Erstmals soll auch der Fußverkehr ins Verfahren einbezogen

werden. Die beauftragte Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV-Alrutz)

hat daher für die Ist-Analyse einen ähnlichen Fragebogen erarbeitet.

Der neue Aktionsplan soll von einer BYPAD-Gruppe im Wesentlichen

in drei Workshops zwischen Januar und Mai nächsten Jahres erarbeitet

werden.

Unfallstatistik 2018: Weniger Schwerverletzte, aber mehr Leichtverletzte

Standardthema im Radlerforum ist die Unfallstatistik des Polizeipräsi-

diums Karlsruhe für Unfälle mit Rad-Beteiligung. 2018 gab es 588

Fahrradunfälle mit Personenschaden, seit 2010 (435 Fälle) steigt die

Kurve stetig an. Dabei zeige die Statistik bei den Schwerverletzten

(2018: 80, 2016: 96) eine rückläufige Tendenz, so Joachim Zwirner, Lei-

ter des Referats Verkehr beim Polizeipräsidium Karlsruhe. Nach oben

gehen jedoch die Zahlen bei den Leichtverletzten (2018: 544, 2016:

496). 287 Unfälle – und damit rund 50 Prozent der Rad-Unfälle - er-

eigneten sich an Unfallhäufungsstellen. Das sind Stellen, an denen sich

innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle mit Personenschaden ereignen.

Unter den ersten zehn Unfallhäufungsstellen sind Abschnitte, die künf-

tig nach erfolgten Umbauten aus der Liste verschwinden dürften, etwa

Kapellenstraße/Durlacher Tor oder Mendelssohnplatz.

Schon verbessert hat sich die Situation auch im Bereich Karl-Friedrich-

Straße und Zirkel – seit der Zirkelsperrung für Autofahrer hat die Poli-

zei nur noch einen Radunfall dokumentiert. Näher anschauen muss

sich die Karlsruher Unfallkommission unter anderem noch die Erzber-

gerstraße/Michiganstraße. Problematisch ist hier der Sichtbezug auf-

grund der relativ spitzwinkligen Kreuzung. Bei fünf Unfällen in der

Durlacher Allee/Alte Karlsruher Straße fuhren die Radfahrer entgegen

der Fahrtrichtung. "Das muss man unterbinden", so Zwirner.

Werkstattbericht: durchgehen-

de Radfahranlage in der

Kriegsstraße

In die richtige Richtung geht es

auch für den Radverkehr in der

Kriegsstraße. Für die Zeit nach

Fertigstellung der KASIG-Bau-

maßnahme wird bereits an einer

durchgehenden Radfahranlage so-

wie Berücksichtigung der ab- und

einbiegenden Radler an den Que-

rungen geplant. Das belegt der

Werkstattbericht der KASIG im

Radlerforum. Der zeige, dass viele

ihrer Punkte aus den vorangegan-

genen separaten Gesprächen umgesetzt wurden, dankte der ADFC-Ver-

treter den Planern. Positiv aufgenommen wurde im Radlerforum die

Überlegung, Radlern zwischen Herren- und Sophienstraße eine Gleis-

querung zu ermöglichen. Aus der Mitte des Gremiums kam die Bitte,

Radfahrstreifen großzügig zu bemessen und Aufstellflächen für Rad-

fahrer an Ampeln vorzusehen. "Das System ist extrem ausbalanciert

mit allen Verkehrsarten", gab Fluhrer zu bedenken. Dennoch: Gerade

an den großen Kreuzungen schaue man aktuell noch nach Optimierun-

gen.

Noch bevor sich der Planungsausschuss als Fachgremium mit den De-

tails beschäftigt, gaben Tiefbauamt und Stadtplanungsamt dem Radler-

forum einen Ausblick auf geplante Maßnahmen, wie die Verbreiterung

des Geh- und Radwegs entlang der L623 zwischen Grünwettersbach

und Wolfartsweier. Und während das Tiefbauamt im nächsten Jahr die

weitgehende Fertigstellung der Radroute vom Durlacher Tor nach

Hagsfeld vorhat, schauen die Planer bereits mit Rad-Blick auf die Rad-

route zwischen Grötzingen und Hagsfeld. Für die Innenstadt in der Un-

tersuchung sind unter anderem die Hans-Thoma-Straße stadteinwärts

und ihre Kreuzungsbereiche.

Das Radlerforum

Das Radlerforum ist das Expertengremium zum Thema Radverkehr. Es be-

steht aus Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie Ver-

tretern verschiedener städtischer Ämter. Mitglieder der Interessenver-

bände des Radverkehrs sowie weitere Interessengruppen sind

eingebunden. Beim jüngsten Radlerforum erstmals mit dabei war auch ein

Vertreter von "Fridays for Future". Das Gremium besteht seit Mitte der

90er Jahre und tritt etwa ein- bis zweimal im Jahr zusammen.

Im Radlerforum werden Ziele der Radverkehrspolitik diskutiert und

Radverkehrsplanungen vorgestellt. Die Ergebnisse werden dann als

Empfehlungen an den Planungsausschuss oder Gemeinderat weitergege-

ben. Geleitet wird das Radlerforum von Baubürgermeister Daniel Fluhrer.

Radstadt: "Karlsruhe will Top bleiben"

INFOABEND

22.10.2019

17:30 - 19:00 Uhr

element-i

BILDUNGSHAUS

Konrad-Zuse-Str. 11-13

76131 Karlsruhe

DEINE

AUSBILDUNG

IN KARLSRUHE

Erzieher*in

Erzieher*in

Schwerpunkt

Jugend- und

Heimerziehung

Es kommt auf mich an – in Kita,

Schule und im Zukunftsberuf Er-

zieher

Im element-i Bildungshaus in

Karlsruhe können Kinder ab 0

Jahren von der Kita bis zum

Schulabschluss nach element-i be-

treut und unterrichtet werden. An

der FDFP – Freie Duale Fachaka-

demie für Pädagogik lernen ange-

hende Erzieherinnen und Erzieher

während ihrer dualen Ausbildung

ihren Beruf ebenfalls in Anleh-

nung an die element-i Pädagogik.

Sie ist ein freies Konzept, das Bil-

dung als einen individuellen, inte-

ressenorientierten und interakti-

ven Prozess versteht. „Es kommt

auf mich an“ – heute in Kita,

Schule und Ausbildung, morgen

im Beruf als Pädagogin oder Päda-

goge in Kindergärten und Schu-

len.

Am Dienstag, 22. Oktober 2019,

findet im element-i Bildungshaus

(Konrad-Zuse-Straße 11-13 in

Karlsruhe) von 17:30 bis 19 Uhr

ein Informationsabend der FDFP

statt. Hier erfahren Interessierte

Wissenswertes über die Fachaka-

demie, die unterschiedlichen Aus-

bildungsgänge, den Quereinstieg

und die Bewerbungsmöglichkei-

ten.

Eltern und Kinder, die sich für die

Schule interessieren, erhalten am

13. und 14. November jeweils von

18:30 bis 20 Uhr im Bildungshaus

(Konrad-Zuse-Straße 11-13 in

Karlsruhe) alle Informationen über

die Grund- und Gemeinschafts-

schule, Pädagogik und Details zur

Anmeldung.

Freie Duale Fachakademie

für Pädagogik